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Bedarfs- und Bestandsliste

Bedarfs- / Bestandsliste

reel01.gif Pufferzeiten

Beschreibung

Die Bedarfs- / Bestandsliste (kurz: B&B-Liste) bietet zwei Modi/Möglichkeiten der Bedarfs-/Bestandsauswertung:

1. Bei der Terminkontrolle werden Bedarfsdeckungsbelege (geplante Warenzugänge) bezüglich ihrem Vorhandensein und der Wiederbeschaffungszeit des Teils analysiert. Somit kann überprüft werden, ob der Lagerbestand überhaupt oder innerhalb der jeweiligen Wiederbeschaffungszeit negativ wird. Für einen solchen Fall können direkt aus der Liste heraus Bedarfsanforderungen für Kaufteile oder Lageraufträge für Fertigungsteile generiert werden.

2. Bei der Bestandskontrolle werden die heute verfügbaren Bestände (gesamter Lagerbestand eines Teils per heute) und der Saldo zukünftiger Bewegungen (Saldo aller Lagerreservierungen, Bestellungen, Fertigungsaufträge, usw.) analysiert. Diese Analyse wird unterstützt mittels von Regeln (Formeln). Diese Regeln umfassen Auswertungen für z.B. Ladenhüterlisten, Prüfläufe für Teile mit negativem Bestand, negativer Auftrags- oder Fertigungsmenge und natürlich saldierter Mindestbestandsunterschreitungen.

Diese Auswertung ist in einer zeitlich aggregierten Form als Bedarfs-/ Bestandsübersicht verfügbar.

Die Bedarfs- und Bestandliste kann auch für einzelne Buchungskreise aufgerufen werden.

Funktionalität

Terminkontrolle

Modus, in dem für jedes Teil die eventuelle Mindestbestandsunterschreitung angezeigt und erklärt wird. Die entsprechenden Deckungsbelege, welche für die Wiederherstellung des Bestandes dienen, werden hier ebenfalls bez. der geplanten Termine analysiert.

Liste zusammenstellen:

a) Das Feld "Terminkontrolle" markieren (dabei werden Formel-Fenster zurückgesetzt).

b) Auswahl in Feld Datums-Check treffen ("streng", "mittel" oder "weich", s. auch Dispositionskonto) Da der geplante Termin ("per Datum")
auch als Zeitspanne angegeben werden kann, wird über diese Angabe festgelegt, wo sich diese Termine innerhalb der Zeitspanne bewegen können.

 (siehe QM-Tests)
autopu2.gif

streng    Zugangstermin: Enddatum zählt, Abgangstermin: Startdatum zählt
mittel   Zugangstermin und Abgangstermin werden "natürlich" verglichen (z.B. ganze Kalenderwoche kommt nach Dienstag, aber vor Donnerstag in der Woche)
weich   Zugangstermin: Startdatum zählt, Abgangstermin: Enddatum zählt

Bei Bedarfen aus Teileanforderungen (Abgangstermin) wird der geplante Termin aus dem frühesten und spätesten Start zusammengesetzt, was ebenfalls eine Zeitspanne ergibt.

Bei der Auswertungsart "Streng" wird immer der früheste Termin dieser Zeitspanne für die Auswertung herangezogen, bei der Einstellung "Mittel" genau die Mitte und bei "Weich" das Ende der Zeitspanne, das heißt, es ist am wenigsten Puffer für den wirklichen Bedarf vorhanden.

Soll die Disposition (z.B. Lagerauffüllung) mit einer gewissen Pufferzeit erfolgen, empfiehlt sich die Einstellung "Mittel", die im Standard auch so gesetzt ist.
Ist im Lager wenig Platz bzw. soll das Lagerbudget so niedrig wie möglich gehalten werden, empfiehlt sich die Einstellung "Weich", wodurch immer erst zum tatsächlichen Bedarfstermin disponiert wird.

"Streng" bedeutet somit, dass die Ware immer zum frühest möglichen Termin beschafft wird und unter Umständen auch einige Zeit am Lager liegen kann, bis sie benötigt wird, je nachdem, wie groß die Pufferzeiten der Bedarfe waren. Sehen sie auch das Video zum Thema Pufferzeiten.

c) Bestandsunterschreitung auswählen  Hier wird angegeben welche Unterschreitungen man gelistet haben möchte. Auswählbar sind Unterschreitungen des Lagerbestands (Neg.), kleiner Mindestbestand (Min.), kleiner Meldebestand (Meld.) und größer Maximalbestand (Max.) So kann man z.B. negative Unterschreitungen ignorieren, um nur die Unterschreitungen der Minimum- und Meldebestände zu analysieren.

autopu3.gif 

Bei der Prüfung des Mindestbestands und Meldebestands wird der aktuelle Bestand zzgl. einer Bestellposition berücksichtigt die an erster Position der Disposition steht und innerhalb der Wiederbeschaffungszeit geliefert werden soll.

d) Die Unterschreitungsart der obigen Unterschreitung festlegen: Es wird gleich die erste Unterschreitung einer der vorher selektierten Unterschreitungsarten ausgegeben oder nur die "gravierendste" Unterschreitung zurückgegeben. Hierbei ist die Reihenfolge der Überprüfung die folgende: kleiner Null, kleiner Mindestbestand, kleiner Meldebestand, größer Maximalbestand.

autopu4.gif

Ist Auswahl auf "Erste Unterschreitung" gesetzt und es wird zuallererst der Meldebestand bzw. unterschritten, so werden mögliche negative Bestände nicht berücksichtigt. Im anderen Fall ("gravierendste Unterschreitung") wird dagegen dieser negative Bestand und der folgende Deckungsbeleg analysiert.
 

Achtung! Läuft der Bestand dann weiter ins Negative, so werden die dafür verantwortlichen Belege NICHT ausgewertet.

 

e) Zeitraum Vorschau festlegen (Faktor Wiederbeschaffungszeit): Durch ein leeres Feld bei "Wiederbesch.Zeit x" werden alle Unterschreitungen der oben ausgewählten Bestände angezeigt. Wollen Sie sich nur die Unterschreitungen innerhalb der "einfachen" Wiederbeschaffungszeit des jeweiligen Teils anzeigen lassen, geben Sie eine 1 in dieses Feld ein. Bei doppelter Zeit eine 2 usw. Als Grundlage der Überprüfung wird immer das heutige Datum genommen, welches für die Vorschau addiert wird mit der mit dem hier angegebenen Faktor multiplizierten Wiederbeschaffungszeit.

Beispiel:
Teil A hat eine Wiederbeschaffungszeit von 10 Tagen und heute sei beispielsweise der 1.10.12. Wäre dann zum 18.10. ein Abgangs-Beleg gebucht, welcher erst dann zu einer Unterschreitung führte und würde im Feld "Wiederbesch.Zeit x" eine "1" angegeben worden sein, so wird die Unterschreitung in der Liste nicht angezeigt. Nur wenn die "1" durch NICHTS ("") oder beispielsweise eine "3" (dreifache Wiederbeschaffungszeit) ersetzt werden würde, erst dann würde man die Unterschreitung in der Liste sehen.

f) Teile auswählen (s. oben). Da sich die B&B-Liste im eigentlichen Sinne auf die Verfügbarkeit der lagergeführten Teile bezieht, sollte man hier auch die entsprechende Auswahl treffen.

        autopu5.gif
 

Alternativ ist es auch möglich Teile und Strukturen in das Listenfenster zu droppen und so die Bestandskontrolle zu starten. Beim Droppen einer Struktur werden alle Teile unterhalb des Strukturknotens an die B&B-Liste übergeben, egal in welcher Unterebene sie sich befinden.

Sie können in der Liste die zu bestellenden Teile selektieren und eine Bedarfsanforderung (Lagerbedarf) generieren mit den Bedarfsmengen, die Sie anschließend noch verändern können (Knöpfe "Neue Bedarfsanforderung erfassen" und "Bedarfsanforderung erweitern"). Ebenso können Sie für Fertigungsteile aus der Liste heraus Lageraufträge erstellen.



Bestandskontrolle

Pro Teil werden Dispo- und Lagersalden angezeigt, sowie die gesamte verfügbare Menge berechnet (verfügbare Menge heute = Lagerbestand, gesamte verfügbare Menge = Bestand nach der gesamten Disposition = Endsaldo im Dispositionskonto).

Liste zusammenstellen:

a) Formel über den Filter auswählen: eine der in den Stammdaten definierten Bedarfsformeln (Stamm-Formeln, deren Name mit "DEMAND_" anfängt) auswählen oder manuell einen beliebigen Formelausdruck im "Formel"-Feld eingeben. Dann werden in der Liste nur die Teile angezeigt, für die das Formelergebnis "Wahr" (1) ist.

Beim einem späteren Wechsel der Formel bleibt die Menge der zu prüfenden Teile gleich, d.h. alle Teile, die der Teilesuche in einem vorherigen Lauf entsprachen, werden nochmals berücksichtigt.

b) Teile auswählen: Suchen-Knopf betätigen und Auswahl treffen; danach wird die Bestandskontrolle für die so selektierten Teile vorgenommen. Sollten bereits Teile angezeigt worden sein, so wird die Liste zunächst gelöscht. Die Auswahl der Teile kann man durch das entsprechende Fenster bestmöglichst einschränken.

Alternativ ist es auch möglich Teile und Strukturen in das Listenfenster zu droppen und so die Bestandskontrolle zu starten. Beim Droppen einer Struktur werden alle Teile unterhalb des Strukturknotens an die B&B-Liste übergeben, egal in welcher Unterebene sie sich befinden.

Berechnung der verfügbaren Menge:

  • Ergebnis der Stamm-Formel mit dem Namen "AVAILABLE_QUANTITY" oder
  • Bestand (Lagerkonto) - Auftragsmenge (Dispokonto) + Wareneingangsmenge (Lagerkonto)

Berechnung der Bedarfsmenge:

  • Falls Max. Bestand definiert und die verfügbare Menge kleiner ist: Differenz zwischen dem Maximalbestand und der verfügbaren Menge, auf das Vielfache der Losgröße abgerundet (Max-Bestand in Losgrößen auffüllen)
  • Falls Min. Bestand definiert und die verfügbare Menge kleiner ist: Differenz zwischen dem Mindestbestand und der verfügbaren Menge, auf das Vielfache der Losgröße aufgerundet (Min-Bestand in Losgrößen auffüllen)
  • keine Min./Max. - Bestände definiert und die verfügbare Menge negativ ist: die verfügbare Menge, auf das Vielfache der Losgröße aufgerundet (Bestand in Losgrößen auffüllen)

Sie können in der Liste die zu bestellenden Teile selektieren und eine Bedarfsanforderung (Lagerbedarf) generieren mit den Bedarfsmengen, die Sie anschließend noch verändern können (Knöpfe "Neue Bedarfsanforderung erfassen" und "Bedarfsanforderung erweitern"). Ebenso können Sie für Fertigungsteile aus der Liste heraus Lageraufträge erstellen.

 

Bestellungen aus B&B Liste anlegen:

CX_PURCHASE_ORDER.png Wenn eine oder mehrere Positionen in der Liste markiert und der Button "Neue Bestellung anlegen" betätigt wird, werden diese markierten Positionen nach den Hauptlieferanten der Teile sortiert. Zur Preisermittlung der Teile wird so also der Hauptlieferant (A-Lieferant) des Teils benutzt. Wenn kein Lieferant für ein Teil eingetragen wurde, so wird der standardmäßig in der Bestellartikelrolle festgelegte Preis benutzt. 

Näheres zur Preisermittlung siehe hier.

In der Teileliste werden neue Spalten "U-Art/Menge", "U-Datum/Beleg" und "U-Bestellung" mit folgenden Informationen angezeigt:

"U-Art/Menge":
Unterschreitungsart Zeigt die Unterschreitungsart (Negativ, Mindest, Melde) des Dispobestandes an, falls einer vorliegen sollte. Welche Unterschreitungsarten berücksichtigt werden sollen, wird in der Auswahlleiste definiert. (siehe oben)
Unterschreitungsmenge Der frei verfügbare Bestand zum Unterschreitungsdatum.
 
"U-Datum/Beleg":
Unterschreitungsdatum Das Datum, an dem (oder die Periode, in der) einer der Bestände zum ersten Mal unterschritten wird.
Unterschreitungsbeleg Der bedarfsauslösende Beleg (Kunden- oder Lagerauftragsposition), durch den die Unterschreitung direkt oder indirekt (Bedarf aus der Fertigung) passiert
   
"Deckungsbeleg":  
Deckungsbeleg Betrachtet den Beleg, mit dem der Bedarf gedeckt werden soll. Je nachdem ob ein Beleg existiert und/oder zu wann er den Bedarf decken soll (z. B. Bestelldatum) wird in der Liste der entsprechende Ausdruck angezeigt.
(Wenn eine Bestellung erst nach dem kritischen Punkt kommt, dann "Zu spät", ansonsten "Keine")
Datum Bei Bestellstatus="Zu spät" Bestelltermin

Bedarfsanforderung über die Bedarfs-/Bestandsliste erstellen

CX_PURCHASE_REQUISITION.png Aus der Bedarfs-/Bestandsliste können Sie direkt eine Bedarfsanforderung generieren, in dem Sie die entsprechenden Zeilen in der Liste markieren und ‚Neue Bedarfsanforderung erfassen’ anklicken. 

Es öffnet sich darauf hin automatisch das Fenster der letzten Bedarfsanforderungsposition. Im Fenster ‚Bedarfsanforderung’ sind alle markierten Positionen aufgelistet. 

CX_PURCHASE_REQUISITION_add.png Über ‚Bedarfsanforderung erweitern’ können Sie noch weitere Positionen aus der Bedarfs-/Bestandsliste einfügen. 

Haben Sie Ihre Eingaben beendet, können Sie mit einem Häkchen vor Genehmigung entscheiden, ob die Bedarfsanforderung genehmigt werden muss oder nicht. Mit ‚Buchen’ wird die Bedarfsanforderung weitergeleitet. 


Kaufteile mit Eigenbeistellung

Für Kaufteile mit Eigenbeistellung kann keine BA erzeugt, sonder muss ein Lagerauftrag angelegt werden: - Video zur Verdeutlichung

Da für Kaufteile mit Eigenbeistellung einige - in der Lieferantenvereinbarung des Bestellteils festgelegte - Teile dem Lieferanten für die Bestellung zugeschickt werden müssen, kann bei Teilen, die im Logistikkonto als "Kaufteil mit Eigenbeistellung" gekennzeichnet sind, nicht einfach eine Bedarfsanforderung erstellt werden. Für die beizustellenden Teile muss ggf. selbst erst eine Bestellung oder ein Fertigungsauftrag zur Disposition angelegt werden. Die Bestellung ist also terminlich abhängig von den beizustellenden Teilen. Um diesen logistischen Prozess steuern zu können, muss für diese Teile ein Lagerauftrag angelegt werden, aus dem dann eine Teileanforderung erstellt wird. Aus der Teileanforderung heraus wird dann bei der Freigabe die Bedarfsanforderung für das Bestellteil erzeugt.

Achtung: Im Logistikkonto des Kaufteils mit Eigenbeistellung wird festgelegt, welche möglichen Lieferanten es für dieses Beistellteil gibt. Kommen mehrere zur Auswahl, wird das Auflösen der Stückliste am erzeugten Lagerauftrag abgebrochen. Beim Erstellen der Teileanforderung erscheint dann eine Hinweismeldung, dass der Lieferant, bei dem das Kaufteil mit Eigenbeistellung gekauft werden soll, auf der aufgelösten Fertigungsstückliste angegeben werden muss.

Weiter Informationen zum Thema Beistellungen finden Sie an auf folgenden Seiten:

 

Listenfenster

Menü
Menüpunkt Beschreibung
Bearbeiten -
: Gültigkeit -
: : gültige Teile nur gültige Teile in der Liste anzeigen
: : alle Teile alle Teile in der Liste anzeigen
: Liste bearbeiten -
: : Liste aktualisieren Listeninhalt aktualisieren
: : Liste zurücksetzen Listeninhalt zurücksetzen
: : Teile anzeigen Teil zum selektierten Listeneintrag anzeigen
: : Markierte Teile aus Liste entfernen Entfernt die selektierten Teile aus der Liste
: Teile Schild drucken Teile Schild drucken
: Schließen Fenster schließen
Suchen Teilesuche aufrufen

 

Toolbar
Symbol Beschreibung
CX_PRINTER_hardcopy.png Ruft das Druckmenü auf.
reload.png Listeninhalt aktualisieren
CX_PURCHASE_REQUISITION.png Erfasst eine neue Bedarfsanforderung -
Sonderbehandlung für Kaufteile mit Eigenbeistellung
CX_PURCHASE_REQUISITION_add.png Erweitert eine vorhandene Bedarfsanforderung (Funktionsbeschreibung des Plus Zeichens)
CX_STOCK_ORDER.png Erfasst einen neuen Lagerauftrag -
Sonderbehandlung für Kaufteile mit Eigenbeistellung
CX_STOCK_ORDER_add.png Erweitert einen vorhandenen Lagerauftrag (Funktionsbeschreibung des Plus Zeichens)
CX_PURCHASE_ORDER.png Eine neue Bestellung anlegen
CX_PURCHASE_ORDER_add.png Eine bestehende Bestellung erweitern
CX_STOCK_SWITCHING.png Eine Umlagerung anlegen

Diese Option zur Auffüllung des Lagers kann nur gewählt werden, wenn Sie die B&B-Liste für einen Buchungskreis aufgerufen haben. Die Umlagerung wird aus dem Hauptlager in das Lager des Buchungskreises über den Umlagerungsassistent erstellt. Hierzu müssen die entsprechenden Teile in der Liste selektiert werden.

Ist die Umlagerung aus den folgenden Gründen nicht möglich, dann erhalten Sie eine entsprechende Meldung.

Meldung Beschreibung
Das Teil ... hat keinen Standardlagerplatz Das Teil hat keinen Standardlagerplatz im Logistikkonto
Das Teil ... hat nicht genug Bestand auf dem Standardlagerplatz Der Bestand des Teils auf dem Standardlagerplatz ist geringer als die Differenz des Mindestbestands und Lagerbestands auf dem Lagerplatz des Buchungskreises.
Teil ... benötigt keine Umlagerung, weil der Bestand nicht den Mindestbestand unterschritten hat! Der Mindestbestand auf dem Lagerplatz des Buchungskreises ist nicht unterschritten.
CX_ITEM.png Zeigt die Teile an
CX_PURCHASE_ITEM.png Zeigt die Bestellartikel an
CX_STOCK_on.png Zeigt den Lagerbestand an
CX_STOCK_log.png Zeigt die Lagerbewegungen an
CX_DISPO_ACCOUNT.png Zeigt die Dispo-Bewegungen an
CX_STOCK_ACCOUNT.png Zeigt das Logistik-Konto an.
copytoclipboard.png Exportiert die markierten bzw. alle Teile
list_load.png Gespeicherte Liste wiederherstellen (nur ohne Terminkontrolle möglich!)
list_save.png Aktuellen Listeninhalt speichern (nur ohne Terminkontrolle möglich!) Für den angemeldeten Benutzer wird der Listeninhalt für diese Liste in diesem Fenster gespeichert. Er ist dann schnell über den Knopf "Gespeicherte Liste wiederherstellen" wiederherstellbar.
list_load_delete.png Gespeicherte Liste löschen
Suchen Teile suchen
Buchungskreis Mögliche Einschränkung der Angaben in Bezug auf einen ausgewählten Buchungskreis.

Bleibt dieses Feld leer, sind alle Angaben ohne Beschränkung auf einen Buchungskreis.

 

Felder
Feld Beschreibung
Auswahl Je nach Formel wird dann in der Liste der nötige Bedarf angezeigt
Scannen Wenn der Fokus in diesem Feld steht, können Teilenummern eingescannt werden, die dann in der Liste erscheinen. Dies funktioniert nur ohne Terminkontrolle!
Formel Sie können auch eine neue Formel eingeben und mit RETURN die Bestände prüfen lassen. Wenn Sie die Formel speichern wollen, so erfassen Sie sie bitte als Berechnungsformel in den Basisdaten.
Terminkontrolle Umschalten des Modus der Bedarfs- / Bestandsliste zwischen Terminkontrolle und Bestandskontrolle
Inklusive JIT-Teilen JIT Teile werden in der Auswertung mit berücksichtigt
Liste Es werden nur die Teile angezeigt, die Sie zuvor per Funktion Teile suchen ausgewählt haben und der Formel entsprechen.

Tipp: Ein Doppel-Klick auf einen Listeneintrag führt zum Öffnen des entsprechenden Dispokontos.

  Allgemeine Spalten
  Spalten nur mit Terminkontrolle
  Spalten nur ohne Terminkontrolle

 

Typ Durch die Farbe des Bildes wird gekennzeichnet, ob es sich um ein Einzel- (weiß) oder Unterteil (grün) handelt.
(Da Variantenteile (rot) nicht lagergeführt sind sondern nur deren Unterteil, können diese hier nicht auftauchen.)
Art.Nr 1.Zeile: Teilenummer
2.Zeile: Bereitstellungsart
Artikel 1.Zeile: Teilebeschreibung
2.Zeile: Attribute
U-Art Es wird angezeigt, ob der welcher Bestand unterschritten wurde. (Negativ-, Minimum- oder Meldebestand)
Die Auswertung ist abhängig von den Einstellungen der Terminkontrolle. (Schlimmste Unterschreitung, Wiederbeschaffungszeit, Unterschreitungsart)
U-Menge Dies ist die Differenz zwischen der Bestandsmenge (vorherige Spalte) und dem Dispositiven Bestand am Unterschreitungsdatum (nächste Spalte)
U-Datum/Beleg 1.Zeile: Datum, an dem die Unterschreitung festgestellt wird
2.Zeile: Belegnummer, die zur Unterschreitung führt
Deckungsbeleg 1.Zeile: Gibt es einen Beleg, der zur Deckung des Bedarfes führt und ist diese zu spät terminiert.
2.Zeile: Zu welchem Termin wird der Bestand aufgefüllt.
Dispo Bearbeiter Dispo Bearbeiter des Teils
Wiederbesch.-zeit Die Wiederbeschaffungszeit wird bei Bestellartikeln in folgender Reihenfolge ermittelt: 1. vom A-Lieferant, 2. von irgend einem Lieferanten oder wenn beides nicht vorhanden ist aus den Standardbeschaffungsdaten. Der Ursprung der Daten wird in der zweiten Zeile angezeigt.
Spät.Start Der späteste Start errechnet sich aus dem "U-Datum" minus der Wiederbeschaffungszeit.
Vorschlag Es wird die Menge vorgeschlagen, welche zum Maximalbestand (1. Wahl), zum Minimalbestand (2. Wahl) oder zum Null-Bestand (3.Wahl) das Lager auffüllen würde und hierbei ein vielfaches der Losgröße darstellt.
Bestand (aktuell) Der aktuelle Bestand (Lagerbestand)
disp.Bestand (ermittelt) Der dispositive Bestand. Dieser wird ermittelt aus dem aktuellen Bestand (Lagerbestand) zu/-abzüglich der dispositiven Bewegungen des Teiles. (siehe Dispokonto)
Angefordert  
Minimum Bestandsgrenze aus dem Lagerkonto
Maximum Bestandsgrenze aus dem Lagerkonto
LK Logistikkennzeichen
Losgröße Losgröße aus den Standardbeschaffungsdaten des Bestellartikels oder der Fertigungsrolle
Bestellt Bestellte Menge
Auf Abruf Bestellmenge auf Abruf (siehe Rahmenbestellung in der Lieferantenvereinbarung)
Wareneingang Menge im Wareneingang
QS Menge in der Qualitätssicherung
Produktion Menge in der Produktion
Auftrag Auftragsmenge (offener Aufträge)
Datum  
Hauptlager  
Hauptlagerplatz  
Durchschnittspreis  
Hauptlieferant  

 

Verwandte Themen

 


Technische Dokumentation

Qualitätssicherung

Prüfung B&B-Liste.doc

Zum Testen der B&B-Liste sollte man sich ein Teil mit den gewünschten Einstellungen präpariert. Über die Externen Dispositionen  kann man dann ganz einfach Belege, die zur Unterschreitung der Bestände führen und Deckungsbelege simulieren und so die korrekte Auswertung der B&B-Liste überprüfen.

Teil: 300000
  • Fertigungsteil mit Lagerführung
  • Wiederbeschaffungszeit: 5 Tage
  • Meld. Bestand: 5 Stück
  • Mind. Bestand: 3 Stück
  • Bestand: 10 Stück
 Szenario 1

Di,29.7.

Mi,30.7.

Do,31.7.

Fr, 1.8.

Sa, 2.8.

So, 3.8.

Mo, 4.8.

Di, 5.8.

Mi, 6.8.

Do, 7.8.

 

 

 

 

- 6 Stk.

- 2 Stk.

- 3 Stk.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+11 Stk

 

 

 Wiederbeschaffungszeit x:
““ -> Es werden alle Belege berücksichtigt. Der Deckungsbeleg wird als „zu spät“ eingestuft.
1 -> Es werden alle Belege innerhalb der Wiederbeschaffungszeit berücksichtigt. So wird nur
der Bedarf am 2.8. gemeldet. Auch der Deckungsbeleg wird nicht angezeigt.
2 -> Es werden alle Belege berücksichtigt. Der Deckungsbeleg wird als „zu spät“ eingestuft.

Rückgabepriorität:
Erste -> Unabhängig von der Wiederbeschaffungszeit wird immer die Unterschreitung des Meldebestandes am 2.8. angezeigt.
Schl.-> Betrachtet man den Zeitraum der Wiederbeschaffungszeit, so wird die Unterschreitung des Meldebestandes angezeigt. Für alle anderen Zeiträume (““, Wiederbeschaffungszeit * 2, 3, ...) wird der Negativbestand gemeldet.

Szenario 2

Di,15.7.

Mi,16.7.

Do,17.7.

Fr, 18.8.

……….

……….

Do,31.7.

Fr, 1.8.

Sa, 2.8.

So, 3.8.

 

- 11 Stk.

 

 

……….

……….

 

 

 

 

 

………...

………...

+ 11 Stk

………...

………...

………...

………..

 

 

 Analyseart auswählen:
Streng -> Wird die Analyseart auf „streng“ gesetzt, so wird immer das spätmöglichste Datum für Deckungsbelege des Deckungsbeleges gewählt, also der 1.8.. Somit laufen wir bei der Entnahme ins Negative und die Deckung wird als zu spät eingestuft.
Weich -> Es wird immer das frühestmöglichste Datum für Deckungsbelege gewählt. Somit wird Teil nicht in der B&B-Liste angezeigt, da kein Bestandsunterschreitung stattfindet.

Info:      Für Belege, die den Bestand verringern, wird das Datum genau andersherum festgelegt. Somit wird für die Einstellung „weich“ immer das Ende der Periode angenommen und der Begin für die Einstellung „streng“.

Szenario 3

(KW 29)

Mo,14.7.

Di,15.7.

Mi,16.7.

Do, 17.8.

Fr, 18.8.

Sa, 19.7.

So, 20.7.

………...........

……….........

- 11 Stk

…….…..........

…….…..........

…….…..........

……...........

 

+ 11 Stk.

 

 

 

 

 

Analyseart:
Streng -> Für den Bedarfsbeleg wird der Montag angenommen. Somit muss die Deckung ebenfalls am Montag erfolgen, damit die B&B-Liste sauber ist.
Mittel -> Die Zeitangaben werden Natürlich miteinander verglichen. Somit wird ein negativer Bestand angezeigt, wenn die Deckung nicht bis zum Mittwoch (16.7.) erfolgt ist.
Weich -> Die B&B-Liste ist immer sauber, solange die Deckung in der entsprechenden Kalenderwoche erfolgt.

Bedarfs- / Bestandsliste

Modulname

autopure.mod

Klassen

CX_ITEM

Security

Neben der Beschränkung der Zugriffsrechte über die Klasse und deren Datenfelder kann das Modul über einige der empfangenen Messages in seiner Nutzung beschränkt werden.

Empfangene Messages
Message Parameter Funktion Security
ITEM_SELECTED Collection Teilestamm-Objekte Teilestamm wurde selektiert  
SELECT_AUTOMATIC_PURCHASE_REQUIREMENT      
STOCK_ORDER_WINDOW_IS_OPEN Window-Object Das Fenster mit einem Lagerauftrag ist geöffnet.  
PURCHASE_REQUISITION_WINDOW_IS_OPEN  Window-Object Das Fenster mit einer Bedarfsanforderung ist geöffnet.  

 

 

Gesendete Messages
Message Parameter Funktion Empfangs-Modul
APPEND_PURCHASE_REQUISITION      
EDIT_ITEM NULL oder Teilestamm-Objekt Eingabefenster für Teilestämme aufrufen Teilestamm-Editiermodul
EDIT_PURCHASE_ITEM NULL oder Bestellartikel-Objekt Eingabefenster für Bestellartikel aufrufen Bestellartikel-Editiermodul
EDIT_PURCHASE_REQUISITION NULL oder Bedarfsanforderung-Objekt Eingabefenster für Bedarfsanforderungen aufrufen Bedarfsanforderung-Editiermodul
EDIT_STOCK_ACCOUNT      
LIST_ITEM_STOCK_SUB_MONITORS      
SEARCH_ITEM Empfänger der Antwort Suchfenster für Teile aufrufen Teile-Suchmodul
SELECT_DISPO_ACCOUNT_LOGGINGS      
SELECT_STOCK_LOGGINGS      
SHOW_PREVIEW Widget Druckvorschau Druckvorschau
IS_STOCK_ORDER_WINDOW_OPEN Widget Abfrage, ob bereits ein Lagerauftrag offen ist. stooredt
IS_PURCHASE_REQUISITION_WINDOW_OPEN Widget Abfrage, ob bereits eine Anforderung offen ist. pureqedt

 

AppsWarehouse® Funktionalität