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Angebots- und Auftragswesen

Angebots-/Auftragswesen

Die informationstechnische Einbettung eines Angebotes oder Auftrages in das Gesamtsystem beschreibt die Zuordnung zwischen einem in ClassiX® definierten Projekt/Kostenträger, einem Angebot/Auftrag, einer Industrieanlage und deren Hersteller sowie Betreiber (Übersicht).
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Der Weg zu einem neuen Angebot/Auftrag ist immer der selbe, er kann aber jeweils eine unterschiedliche Länge haben. Im Ganzen lautet der Weg wie folgt: Firma -> Betreiber/Hersteller -> Industrieanlage -> Projekt -> Angebot -> Auftrag. Den kürzeste Weg beschreitet man in dem Fall, dass im Rahmen eines laufenden Projektes ein Folgeauftrag erstellte werden soll. Hierfür kann der Auftrag direkt aus dem Projekt heraus unter automatischer Übernahme der bekannten Daten erstellt werden. Für neue Projekte besteht die Möglichkeit aus der Industrieanlage heraus ein Projekt mit einem ersten Auftrag generieren zu lassen. Für neue Kunden/Interessenten liegt der Einstiegspunkt des Weges noch weiter vorne, da zuerst die Firma inklusive der Rolle(n) und der Anlage erstellt werden müssen.

Die Struktur eines Angebotes/Auftrages selbst soll zum einen den Auftrag aus Kundensicht klar definieren (Verkaufsdaten), auf der anderen Seite aber auch alle notwendigen und hinreichenden Informationen zur Abwicklung des Auftrages zur Verfügung stellen (Technische Daten)  (Übersicht).
CX_SALES_ORDER_Structure_de.jpg

Auftragspositionen werden vom Vertrieb angelegt. Sind alle kaufmännischen Angaben vollständig erfasst, gibt der Vertrieb die Auftragspositionen über die "Freigabe Vertrieb" frei. Anschließend werden die Positionen technisch geprüft und freigegeben. (s.a. Textartikel, Direktlieferung).

Je nach Definition des dispositiven Geschäftsprozesses werden für Kaufteile direkt Bedarfsgenehmigungen und für Lagerteile Lagereservierungen vorgenommen oder diese Teile werden zusammen mit den Fertigungsteilen der Disposition übergeben.

Die Disposition entscheidet letztlich wie ein Teil beschafft werden soll: Soll eine Teilmenge bestellt und der Rest gefertigt werden? Soll eine Teilmenge vom Lager entnommen, eine andere Teilmenge beschafft und der Rest selbst gefertigt werden?

Ist für Fertigungsteile eine vollständige technische Klärung nicht zeitnah möglich, so können zumindest die bereits technisch festgelegten Teile mit langen Wiederbeschaffungszeiten als Vorabbedarf verarbeitet werden.

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