Lade...
 

Lager - Processes

Lager

  1. Lagerführung
    1.1 Lager neu anlegen
    1.2 Lagerplätze anlegen
  2. Bedarfs-/Bestandsliste
  3. Wareneingang
    3.1 Wareneingangsbuchung
    3.2 Wareneingangsschein
    3.3 Nicht geklärter Wareneingang
  4. Einlagerung (Warenzugang)
  5. Auslagerung (Warenentnahme)
  6. Umlagerung
  7. Qualitätssicherung
  8. Bereitstellung
  9. Lagerbestandsliste / -bewertung
  10. Inventur

Verwandte Themen:


1. Lagerführung 

Die Lagerführung in ClassiX® setzt sich aus den einzelnen Lagerplätzen zusammen, die den übergeordneten Lagern zugewiesen werden. 

Jedes Lager muss in ClassiX® angelegt werden. Es wird damit ein bestimmter Raum, ein bestimmtes Gebäude beschrieben, welches als Lager für Teile dient. Innerhalb eines Lagers müssen darüber hinaus die einzelnen Lagerorte als Lagerplätze im System hinterlegt werden. Läger und die darin vorkommenden Lagerplätze sind in ClassiX® nicht nur textliche Informationen, sondern beschreiben Konten mit ihren jeweiligen Bestandswerten.

Einem Lager kann ein Verwalter, ein Eigentümer und/oder eine Kostenstelle zugewiesen werden. Die Adresse des Verwalters stellt gleichzeitig die Adresse des Lagers dar.

Für weitere Steuerungen kann der Typ eines Lager als Konsignations-, als Zoll- oder auch als Handlager deklariert werden. Des weiteren können Läger als nicht dispositiv gekennzeichnet werden, falls die Bestände in diesen Lägern bei Dispositionen aus Bedarfs- und Bestandslisten heraus nicht berücksichtigt werden sollen.

Die Kennzeichnung als chaotisches Lager dient dazu, sich vom System automatisch bei Warenzugangsbuchungen immer einen leeren Lagerplatz automatisch zuweisen zu lassen.

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

1.1 Lager neu anlegen 

Über den Menüpunkt ‚Organisation-Läger’ können Sie neue Lager anlegen oder bearbeiten. 

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

1.2 Lagerplätze anlegen

Über ‚Bearbeiten – Lagerplätze’ können Sie anschließend Lagerplätze anlegen, denen später wiederum einzelne Teile zugeordnet werden können. 

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

2. Bedarfs-/Bestandsliste

In der B&B-Liste kann man den Bedarf und Bestand der Teile ansehen. So sieht man zum Beispiel, ob der Mindestbestand unterschritten wird. In der B&B-Liste wird aber nicht nur der aktuelle Bestand ausgewertet, sondern auch die geplanten (dispositiven) Bewegungen berücksichtigt. Es ist auch möglich die geplanten Bewegung auf ihre Termine zu kontrollieren, und gegebenenfalls direkt Bedarfsanforderungen oder Lageraufträge generieren.

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

3. Wareneingang 

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

3.1 Wareneingangsbuchung 

Mit diesem Modul werden erfolgte Wareneingänge erfasst und den Bestellungen zugeordnet. 

3.2 Wareneingangsschein 

Für jeden Wareneingang wird ein Wareneingangsschein gedruckt und mit der Ware weitergereicht. Auf dem Wareneingangschein sind alle Daten aus der Bestellung hinterlegt. Wurde die Ware für einen Auftrag angefordert, wird die Auftragsposition, bei Lagerteilen das Lager und der Lagerplatz und bei Verbrauchsmaterialien / Investitionsgütern die Kostenstelle/Investitionsnummer, angedruckt. 

lager_13.jpg Zusätzlich wird der Text und evtl. Sachmerkmale aus dem Teilestamm übernommen. 

3.3 Nicht geklärter Wareneingang 

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

4. Einlagerung (Warenzugang) 

Nach dem Buchen des Wareneingangs bzw. der Qualitätskontrolle, werden Lagerteile auf das entsprechende Lagerkonto verbucht. 

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

5. Auslagerung (Warenentnahme) 

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

6. Umlagerung 

Sie können Waren von einen zu einen anderen Lagerplatz umlagern. Die Lagerplätze müssen nicht im selben Lager sein.

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

7. Qualitätssicherung 

Erfassung der Qualitätssicherungsbelege. Alle Wareneingangspositionen, welche zum Zeitpunkt des Buchens QS pflichtig sind, müssen von der Qualitätssicherung geprüft werden, bevor sie eingelagert werden können. QS pflichtig heißt, dass sie zu dem genannten Zeitpunkt das QS Kennzeichen am Teil oder auf einem der Bedarfanforderungs-, Bestell- oder Wareneingansbelege tragen.
Das Kennzeichen wird beim Buchen eingefroren, so dass ein nachträgliches Ändern keine fehler im WorkFlow erzeugt.

Auf der Liefereinteilung einer QS-Teil Bestellung wird beim Buchen des Wareneinganges die noch zu prüfende Menge gespeichert (inAssurance.quantity). Diese wird beim Buchen eines Nachfolge-QS-Beleges um die geprüfte Menge reduziert.

Auf dem Lagerkonto ist ebenfalls diese noch zu prüfende Menge zu sehen.

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

8. Bereitstellung 

Um Produkte an Kunden liefern zu können oder um in einem Fertigungsbetrieb überhaupt produzieren zu können muss gewährleistet sein, dass die hierfür benötigten Teile zum gewünschten Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung stehen: Dieses nennt man Bereitstellung.

Dieses Modul dient zur Anzeige/Weiterverarbeitung von bereitzustellenden oder bereits bereitgestellten Teilen innerhalb der logistischen Lieferkette in einem Unternehmen. Hierbei kann zum einen zwischen externen Bedarfsauslösern (Kundenauftragspositionen) oder internen Bedarfsauslösern (Lager- und Fertigungsaufträgen) unterschieden bzw. selektiert werden. (Weitere Selektionsmöglichkeiten nach Lagerplätzen oder nur offenen Belegen s.u.)

Eine Bereitstellung hat also nicht nur für den Versand von Ware zu erfolgen, sondern auch innerhalb des Betriebes im Rahmen der Produktion.

Bereitzustellen: Je nach der logistischen Kennzeichnung (Kauf- oder Fertigungsteil) und der Bereitstellungsart (Nicht lagergeführt oder lagergeführt mit entsprechenden Sonderformen wie JIT, o.ä.) eines Teils, werden Teile dem logistischen Geschäftsprozess zugeführt aus

  • Bestellanforderungen (bei nicht lagergeführten Kaufteilen)
  • Fertigungsaufträgen (bei nicht lagergeführten Fertigungsteilen) oder
  • Lagerreservierungen

Die programmtechnische Durchführung der Bereitstellungen aus Bestellanforderungen - ausgeführt durch Mitarbeiter des Wareneingangs - und der Bereitstellung aus Fertigungsaufträgen - eventuell ausgeführt durch Mitarbeiter einer Endkontrolle - sind nicht zwingend notwendig, erleichtern allerdings die Kontrolle über den Verbleib von Teilen. Die Bereitstellung aus Lagerreservierungen - ausgeführt durch Mitarbeiter des Lagers - führt im Standard zur Erstellung von Lagerentnahmebelegen (Auslagerungsbelegen).

Wurden die entsprechenden Programmschritte zur Bereitstellung durchgeführt, werden die Teileanforderungen automatisch in den nächsten Zustand (Status) überführt:

Bereitgestellt: Analog den Zuständen bereitzustellender Teile ergeben sich hier die folgenden Zustände

  • Bereitgestellt: Wareneingang
  • Bereitgestellt: Fertigung
  • Bereitgestellt: Lager
  • Bereitgestellt: Versand

Der Zustand "Versand" steht für solche Teile, die für Kundenaufträge direkt aus dem Lager in den Versand gegeben werden. (Das Teil ist lagergeführt und der Bedarfsauslöser ist ein Kundenauftrag)

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

9. Lagerbestandsliste / -bewertung 

Sie können sich in diesem Fenster einen schnellen Überblick über die momentanen Lagerbestände, den Lagerbestand der letzten oder der Jahresinventur erhalten.

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation.

10. Inventur 

Die Module zur Inventur unterstützen die Erfassung von laufenden Inventuren (sog. Bestandskorrekturen) sowie Jahres-Inventuren in Form einmaliger oder permanenter Inventur. Da eine Inventur ein Vergleich/eine Kontrolle der (Buch-)Bestände im DV-System mit den tatsächlichen Beständen im Lager darstellen soll, werden Inventuren zunächst aus Daten der EDV generiert. Hierbei gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Auswahl nach Lagerplätzen: Hierbei werden alle Teile, die Bestände an den ausgewählten Lagerplätzen haben oder mal hatten, in den Inventurbeleg mit den entsprechenden Buchbeständen übernommen. Eine permanente Inventur wird über diese Auswahl und Anwahl der erweiterten Selektion von Lagerplätzen durchgeführt.
  2. Auswahl nach Teilen: Hierbei werden alle definierten Lagerplätze (mit oder ohne Bestand) der ausgewählten Teile in den Inventurbeleg mit den entsprechenden Buchbeständen übernommen.
  3. Auswahl nach Teilen und Lagerplätzen: Hier können einzelnen Teilen neue, d.h. bisher ungebuchte Lagerplätze - daher auch zunächst ohne Buchbestand - zugewiesen werden.

Nach Erstellen des Inventurbeleges kann eine Zählliste gedruckt werden, mit der im Lager dann die eigentliche Zählung oder Inventur vorgenommen werden kann. Sind die tatsächlichen, gezählten Bestände in die Zählliste eingetragen worden, werden diese anschließend im Inventurbeleg erfasst.

Nach Abgleich der Zähl- und der EDV-Buchbestände wird der Inventurbeleg verbucht. Je nachdem ob man eine Bestandskorrektur wünscht oder nicht wird entweder nur der Differenzbetrag gebucht oder es wird darüber hinaus die Zählmenge als Inventurmenge mit Datum im System gespeichert. Gebuchte Inventuren können nicht mehr nachträglich editiert werden.

Detaillierte Informationen zur Verwendung entnehmen Sie bitte der Moduldokumentation der Inventur.

Stichprobeninventur: Mittels einer Stichprobeninventur will man die Zahl an tatsächlich zu zählenden Lagerplätzen reduzieren. Hierzu muss zunächst das Lager auf Eignung für eine Stichprobeninventur analysiert werden, dieses wird im Modul der Inventur Analyse durchgeführt. Im gleichen Modul kann bei Eignung eine Stichprobeninventur durchgeführt werden. Unterlagen zu den statistischen Verfahren können über ihren Systempartner angefragt werden.

 

Funktionalität